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So wird aus Lagerbeständen Liquidität

So wird aus Lagerbeständen Liquidität

Financial Warehousing finanziert Vorräte langfristig und schafft neue Flexibilität

Der Einsatz einer krisenfesten Finanzplanung hat nicht zuletzt durch die Auswirkungen der Corona-Pandemie an Bedeutung gewonnen und den Blick für Alternativen geöffnet. Etwa für die Finanzierung von Vorräten. Diese sind oft kurzfristig finanziert und binden als notwendiger „Bodensatz“ viel Kapital. Dass es auch anders geht, zeigt der Elektro-Großhändler Euronics, der mit einer intelligenten Vorratsfinanzierung einen Teil seines Warenbestands zu Liquidität macht und seine Ware nun langfristig finanziert.

Auf einen Blick

  • Immer mehr Unternehmen suchen nach Alternativen zu klassischen Bankfinanzierungen, gleichzeitig werden Banken restriktiver bei der Vergabe. 
  • Wer Lagerbestände vorhalten muss, um seine Geschäftsverpflichtungen jederzeit erfüllen zu können, bindet in diesem „Bodensatz“ viel Kapital. 
  • Financial Warehousing, der Verkauf von Lagerbeständen an einen Asset-Finanzierer, bei gleichzeitig unverändertem Zugriff auf die Waren, bringt Liquidität und verbessert Bilanzkennzahlen. 
  • Die DAL Deutsche Anlagen-Leasing finanziert über Lagerhandelsgesellschaften Vorratsvermögen ab fünf Millionen Euro.  

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Bildquelle: HANDELSBLATT MEDIA GROUP

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Das traditionell enge Vertrauensverhältnis von mittelständischen Unternehmen und ihren Hausbanken wird komplizierter. Zwar setzen viele nach wie vor auf jahrzehntelang aufgebaute und gepflegte Geschäftsbeziehungen. Doch Wirtschaft und Konjunktur sind unberechenbarer geworden. Zudem sind die Regulierungsanforderungen an Banken und Sparkassen in den vergangenen Jahren gestiegen. Entsprechend länger dauern die Prüfprozesse – und entsprechend transparenter müssen Unternehmen agieren. Das alles macht sich laut einer aktuellen Studie der KfW längst in der Kreditnachfrage im Mittelstand bemerkbar. So spürte im dritten Quartal 2021 jedes fünfte Unternehmen, das mit einer Bank über einen Kredit verhandelte, ein restriktiveres Bankenverhalten. Die Finanzinstitute nähmen zunehmend Risikofaktoren wie die Störungen der globalen Lieferketten oder den Anstieg der Energiekosten bei der Kreditvergabe in den Blick, begründet Dr. Fritzi Köhler-Geib, Chefvolkswirtin der KfW, die Zurückhaltung.  

Mit der Vorratsfinanzierung Lieferengpässe vermeiden.
Bildquelle: iStock, Yozayo

Steigende Nachfrage nach Alternativen

Weil keine Finanzierung jedoch keine Alternative ist, sorgt die Situation zunehmend für eine Diversifizierung. Eine Studie der Finanzplattform Compeon, für die 400 Entscheiderinnen und Entscheider aus dem Mittelstand befragt wurden, zeigt: Rund ein Drittel der befragten Unternehmen haben im vergangenen Jahr eine neue Bankverbindung abgeschlossen. Ebenfalls mehr als ein Drittel haben zudem alternative Finanzierungsprodukte wie Leasing oder Factoring ergänzt.  

Auch die Euronics Gruppe aus Ditzingen hatte eine Finanzierungsstruktur, die bis dato ausreichend war und lange gut funktioniert hat. Die Einkaufsgenossenschaft für Elektrogeräte gehört mit bundesweit mehr als 1.600 Mitgliedern und 1,46 Milliarden Euro Umsatz pro Jahr zu den Großen in Deutschland und finanzierte ihre Ware über fünf gleiche Kontokorrentlinien bei fünf gleichgestellten Hausbanken. Die mit der Corona-Pandemie einhergehenden strategischen Herausforderungen nahm Euronics-CFO Carsten Koch zum Anlass, in Abstimmung mit den Hausbanken die gesamte bestehende Finanzierungsstruktur zu prüfen. Mit dem Ziel, in Zukunft weniger abhängig von kurzfristigen Laufzeiten und Kreditzusagen zu sein und die Finanzierung transparenter, zuverlässiger und günstiger zu gestalten. 

6.500 Lagerartikel binden enorm viel Kapital

Als Einkaufsgemeinschaft steht Euronics vor der besonderen Herausforderung, dass stets Ware auf Lager sein muss, um Lieferverpflichtungen erfüllen zu können. In einem zentralen Lager mit einer Gesamtfläche von 10.500 Quadratmetern hält Euronics dafür ständig mehr als 6.500 Artikel vor. Dieser Vorrat bindet viel Kapital und wird in die Berechnung von Bilanzkennzahlen mit einbezogen. „Bei extrem schwankenden Liquiditätsbedarf, analog zu den zyklischen Saison-Peaks, bedarf es einer flexiblen, gleichsam atmungsaktiven Finanzierung“, sagt Koch. 
 
Gemeinsam mit der DAL Deutschen Anlagen-Leasing hat Euronics eine Lösung gefunden, mit der das Unternehmen sowohl Ware langfristig finanzieren als auch die Lagerbestände als Working Capital einbinden kann. Dazu gründete die DAL eigens eine Lagerhandelsgesellschaft, die etwa die Hälfte des Warenbestands der Euronics-Gruppe übernahm. Im Gegenzug erhielt Euronics ohne Abschläge den bilanziellen Gegenwert des verkauften Warenbestands – und damit Liquidität. Im Tagesgeschäft ändert sich nichts. Das Unternehmen kann weiter über die Bestände verfügen und sie jederzeit aus dem Lager entnehmen. Einmal im Monat rechnet Euronics auf Basis seines Warenwirtschaftssystems mit der Lagerhandelsgesellschaft ab. Für die Kapitalleistung fallen Zinsen sowie eine Managementgebühr an. 

„Die Warehousing-Finanzierung der DAL sichert uns größtmögliche Flexibilität und Planungssicherheit. Zugleich ist sie – auch durch die gesicherte siebenjährige Laufzeit – eine verlässliche und elementare Säule in unserer Unternehmensfinanzierung.“

Carsten Koch, CFO EURONICS Deutschland eG

Sieben Jahre Sicherheit

Durch den Abschluss eines Rahmenvertrags über sieben Jahre kann Euronics nun langfristig in die Zukunft blicken. „Die Warehousing-Finanzierung der DAL sichert uns größtmögliche Flexibilität und Planungssicherheit. Zugleich ist sie – auch durch die gesicherte siebenjährige Laufzeit – eine verlässliche und elementare Säule in unserer Unternehmensfinanzierung“, sagt Koch. Der entscheidende Vorteil: Durch die Struktur kann Euronics den anderen Teil des Betriebsvermögens über nunmehr drei Kontokorrentlinien bei drei Banken fristenkongruent finanzieren. Gleichzeitig wurde jedoch im Umlaufvermögen gebundenes Kapital herausgelöst, was ein Vorteil für Folgefinanzierungen sein kann. 
 
Für Euronics finanziert die DAL Artikel in einem Gesamtwert von bis zu 15 Millionen Euro. Generell kommt die Lösung bereits ab einem Volumen von fünf Millionen Euro infrage. „Für uns ist es wichtig, die gesamte Asset-bezogene Aktivseite unserer Kunden mit Finanzierungsmodellen begleiten zu können“, sagt Kai Eberhard, Geschäftsführer der DAL Deutschen Anlagen-Leasing. „Und dazu gehört eben nicht nur der Bereich Sachanlagen, sondern auch das Umlaufvermögen, das, abstrakt gesehen, in vielen Unternehmen durchaus auch als langfristiges Vermögensgut angesehen werden kann.“ 

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Dieser Artikel der Asset Finance Weekly ist ein Inhalt von Deutsche Leasing und DAL – in Kooperation mit der Handelsblatt Media Group.

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Bildnachweis Bühnenbild: iStock, simonkr