Lange Lieferzeiten und hoher Kapitalbedarf
Der Markt für Bahnbaumaschinen ist angespannt. Lieferzeiten von bis zu vier Jahren sind keine Seltenheit, hinzu kommen behördliche Zulassungsverfahren auf nationaler oder europäischer Ebene. Trotz dieser langen Vorlaufzeiten sind bereits bei Auftragserteilung sowie während der Bauphase signifikante An‑ und Zwischenzahlungen an die Hersteller zu leisten.
Für Bauunternehmen bedeutet das einen finanziellen Spagat: Einerseits gilt es, Liquidität für laufende Projekte zu sichern, andererseits müssen hohe Kapitalbindungen vermieden werden. Klassische Bankkredite stoßen dabei häufig an ihre Grenzen – nicht zuletzt, weil Bahnbaumaschinen hochspezialisierte Assets sind, deren Bewertung spezifisches Branchen‑ und Markt‑Know‑how erfordert.
Finanzierungsmodelle, die Bauphase und Betrieb abdecken
Gefragt sind daher Finanzierungsstrukturen, die sowohl die Bauphase als auch den späteren Betrieb der Maschinen berücksichtigen und über deren gesamte Lebensdauer tragfähig sind. Im Mittelpunkt stehen dabei:
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der Erhalt von Liquidität,
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planbare Kapitaldienste und
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eine hohe Flexibilität in der Vertragsgestaltung.
Im Schienensektor ist Leasing seit vielen Jahren etabliert. Erfahrungen aus der Finanzierung von Lokomotiven, Waggons, Nahverkehrszügen oder Bahnbaumaschinen zeigen, dass dieses Modell auch für hochspezialisierte Assets geeignet ist – vorausgesetzt, der Finanzierungspartner verfügt über entsprechendes Asset‑Know‑how und belastbare Marktkenntnisse.