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Zentrale DAL
  • DAL Deutsche Anlagen-Leasing GmbH & Co. KG
    Emy-Roeder-Straße 2
    55129 Mainz
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Zentrale DAL Real Estate Management GmbH
  • DAL Real Estate Management GmbH
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Wir sind für Sie da!

Zweistelliger Millionenbetrag für die Energieversorgung der Zukunft

Die Stadtwerke Gifhorn GmbH

Die Stadtwerke Gifhorn haben sich dazu entschieden, das Strom- und Gasnetz der Stadt und des Gemeindegebiets Gifhorn zu kaufen. Eine immense Investition eines zweistelligen Millionenbetrages. Die DAL Deutsche Anlagen-Leasing hat die Finanzierung des Vorhabens strukturiert und bereitgestellt. Für die Erweiterung und Erneuerung der Netze sind für die kommenden Jahre weitere finanzielle Mittel vereinbart. Gemeinsam setzen die beiden Partner damit ein starkes Signal für Versorgungssicherheit, für den Netzausbau und für die Zukunft erneuerbarer Energien.

Die Stadtwerke Gifhorn wussten: Eine solche Gelegenheit kommt nur einmal in zwanzig Jahren. In diesem Turnus schreibt die Kommune Gifhorn die Konzession für ihr Strom- und Gasnetz neu aus. Die Frage lautete also: jetzt oder in ferner Zukunft? Darauf gab es nur eine mögliche Antwort: jetzt!
Es folgten die Abgabe des Angebots im Rahmen des Konzessionswettbewerbs, die Prüfung – und letztlich der Zuschlag. Zum 1.1.2022 haben die Stadtwerke Gifhorn das Strom- und Gasnetz vom bisherigen Inhaber der Konzession, der LandE GmbH, übernommen. Bis es soweit war mussten jedoch einige formale Details geklärt werden. Nicht zuletzt die Finanzierung der Gesamtinvestitionskosten.

„Netze ausbauen, sie intelligenter und leistungsfähiger machen - das gehört zum Netzbetrieb und zur Transformation unseres Energiesystems dazu und wird für uns alle in Zukunft einen positiven Impact haben.“

Dr. Peer Günzel, Vertriebsleiter Infrastruktur & Versorgung DAL

Suche nach geeignetem Finanzierungspartner

Die Suche nach einem geeigneten Finanzierungspartner begann. Wichtige Voraussetzungen: die Einbindung von wenig Eigenkapital vor dem Hintergrund der vielfältigen strategischen Herausforderungen der Stadtwerke sowie eine möglichst lange Finanzierungslaufzeit.
 
Das konnten nicht viele Finanzierungspartner am Markt bieten – auch weil die Bewertung der Investition eine große Herausforderung darstellt. Die DAL hat die Erwartungen der Stadtwerke Gifhorn bestmöglich erfüllt. Das Kompetenzzentrum Infrastruktur & Versorgung innerhalb der Sparkassen-Finanzgruppe bringt in diesem Bereich große Expertise und Erfahrung mit. Eine Vielzahl von Energieversorgern und Stadtwerken hat in den letzten Jahren auf die Begleitung durch die DAL gesetzt. Zumal neben der Finanzierung des Kaufpreises regelmäßig eine weitere Herausforderung besteht: Unternehmen, die ein regionales Netz übernehmen, benötigten darüber hinaus zusätzliche Mittel für die kommenden Jahre, um nicht nur den aktuellen Status quo der Netze zu halten, sondern den künftigen Ausbau zu finanzieren. So auch die Stadtwerke Gifhorn.

Versorgungssicherheit und Nachhaltigkeit großes Thema

Denn: Zuverlässige Energieversorgung, dezentrale Energieerzeugung und der Ausbau erneuerbarer Energien – das sind die Schlüsselthemen für die nachhaltige Energieversorgung der Zukunft. Für die Stadtwerke Gifhorn und die DAL besitzen sie gleichermaßen hohe Bedeutung. „Wer heute ein Netz kauft, muss auch massiv in dessen Ertüchtigung und Ausbau investieren“, sagt Dr. Peer Günzel, Vertriebsleiter Infrastruktur & Versorgung bei der DAL. „Netze ausbauen, sie intelligenter und leistungsfähiger machen – das gehört zum Netzbetrieb und zur Transformation unseres Energiesystems dazu und wird für uns alle in Zukunft einen positiven Impact haben.“

Das gilt auch für die Stadtwerke Gifhorn, die investieren möchten, aber auch müssen. Denn: Es besteht Anschlusszwang für jede Anlage, die erneuerbare Energie liefert. So sieht es das EEG vor. Zusätzlich müssen die Gasnetze auf zukünftige Energieträger wie Wasserstoff vorbereitet werden. „Wir haben mit der Übernahme der städtischen Strom- und Gasnetze eine für unser Unternehmen erhebliche Investition gewagt, bei der uns die DAL jederzeit den Rücken freigehalten hat. Mit der hohen Fokussierung auf das Wirtschaftsgut „Netz“ und die lange Finanzierungslaufzeit wurde diese wichtige strategische Zukunftsentscheidung für die Stadtwerke Gifhorn optimal strukturiert“, sagt Olaf Koschnitzki, Geschäftsführer der Stadtwerke Gifhorn.

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Eigene Tochtergesellschaft gegründet

Den Kaufpreis finanzieren und zusätzliche Mittel für die Ertüchtigung des Netzes in den kommenden Jahren zur Verfügung zu stellen – vor dieser Aufgabe standen die interdisziplinären Teams der DAL: „Nachdem die entscheidenden Parameter feststanden, haben wir direkt begonnen, einen entsprechenden Finanzierungsvorschlag zu erarbeiten“, sagt Christian Belotelev, Senior-Projektmanager Infrastruktur & Versorgung. Im Zentrum stand die neu gegründete Tochtergesellschaft der Stadtwerke, die Stadtwerke Gifhorn Netz GmbH (SWGN). Sie übernimmt das Stromnetz und das Gasnetz des Gemeindegebiets Gifhorn. Die SWGN musste nun mit genügend Kapital ausgestattet werden – eine enorme Herausforderung: „Die Bilanzsumme der Stadtwerke Gifhorn betrug vor dem Kauf insgesamt rund vier Millionen Euro“, sagt Christian Belotelev. „Die neu gegründete Netzgesellschaft haben wir dann mit dem vier- bis fünffachen der Bilanzsumme ausgestattet. Solch eine Sprunginvestition zu realisieren, ist für alle Beteiligten ein großer Schritt.“

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Finanzierung dank Doppelstockmodell

Die Experten der DAL konnten die gewünschte Finanzierung – eine strukturierte Kreditlösung – bereits kurze Zeit nach der Anfrage bereitstellen. Neben der Geschwindigkeit überzeugte auch die Höhe der finanziellen Ausstattung. Der zugesagte Betrag lag schließlich sogar oberhalb der regulierungsoptimalen Fremdkapitalquote: „Wir konnten viel Fremdkapital bereitstellen, mehr als andere gegeben hätten – und zwar ohne eine Bonitätsunterstützung oder Mithaft von außen. Das war bei diesem Projekt sicherlich ein entscheidender Erfolgsfaktor“, sagt Christian Belotelev. Die bereitgestellte Summe wird in Form eines sogenannten Doppelstockmodells gewährt. Kurz gesagt: Das Geld wird sowohl auf der Stadtwerke-Ebene investiert als auch auf der Ebene der Netztochter.

Dieses Doppelstockmodell ist eine Maßanfertigung, passgenau für die Anforderungen der Stadtwerke Gifhorn. „Die erarbeitete Lösung passte optimal zu unseren spezifischen Anforderungen des Netzkaufs“, sagt Christian Kahl, Kaufmännischer Leiter bei den Stadtwerken Gifhorn. „Besonders wichtig waren uns Aspekte wie die regulierungsoptimale Ausgestaltung sowie eine lange Laufzeit der Finanzierungszusage. Beides hat die DAL wie versprochen geliefert.“

„Besonders wichtig waren uns Aspekte wie die regulierungsoptimale Ausgestaltung sowie eine lange Laufzeit der Finanzierungszusage. Beides hat die DAL wie versprochen geliefert.“

Christian Kahl, Kaufmännischer Leiter Stadtwerke Gifhorn

Hohe Expertise durch langjährige Erfahrung

Bei der Begleitung und Umsetzung solcher komplexen Projekte ist die langjährige Erfahrung der DAL eine tragende Säule. „Wir kennen uns in der Regulierung aus, können Netze entsprechend bewerten und wissen, was das Netz wert ist. Deshalb können wir unseren Kunden auch hohe Fremdkapitalanteile zur Verfügung stellen, mit sehr langen Laufzeiten und geringer Tilgung, bis hin zur Endfälligkeit“, sagt Dr. Peer Günzel. Denn der Netzkauf der Stadtwerke Gifhorn ist zwar das aktuellste Beispiel – aber längst nicht das einzige.

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Frühzeitig über Finanzierung austauschen

Auch diese Beispiele haben gezeigt, wie sinnvoll es ist, sich möglichst früh über die Vorstellungen und Rahmenbedingungen auszutauschen – idealerweise schon vor dem Abschluss des Kaufvertrages. So lassen sich vorab wichtige Aspekte berücksichtigen und eventuelle Fallstricke umgehen. „Wird die Finanzierungslösung konzipiert, wenn der Kaufvertrag schon unterschrieben ist, sind die Optionen möglicherweise stärker eingeschränkt“, sagt Christian Belotelev. „Dann ist es häufig schwieriger, beispielsweise auf gesellschaftsrechtliche Fragen oder Kaufpreisgestaltungen Einfluss zu nehmen und beratend tätig zu sein.“ So habe es bei einer früheren Finanzierung den Fall gegeben, dass erst nach einem persönlichen Gespräch die Idee entstand, für den Netzkauf eine separate Gesellschaft zu gründen. So wie es auch die Stadtwerke Gifhorn umgesetzt haben.

Die Weichen auf Nachhaltigkeit stellen

Die DAL baut Ihr Portfolio bei der Begleitung von Stadtwerken und Energieversorgern auf dem Weg zur Stärkung der Versorgungssicherheit und der erneuerbaren Energien weiter aus. Gerade hat sich ein bayrisches Gasversorgungsunternehmen für die Kooperation mit der DAL entschieden. Und die Partnerschaft dürfte nicht die letzte sein. In den kommenden Jahren steigen die notwendigen Investitionen in Bestandsnetze weiter an und jedes Jahr laufen bestehende Konzessionen für Energienetze aus. Strukturierte Finanzierungen helfen, die Weichen für die kommenden 20 Jahre auf nachhaltige Versorgungssicherheit zu stellen.  

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