Die DAL zu Gast im Podcast What`s up, Corporate Finance von FINANCE Think Tank
Hohe Lagerbestände sichern die Lieferfähigkeit – binden aber wertvolles Kapital. Indem Unternehmen gebundene Vorräte in Liquidität umwandeln, gewinnen sie finanziellen Spielraum, ohne operative Risiken einzugehen. Ein Podcast über die Chancen von Financial Warehousing.
Schwankende Einkaufspreise, unsichere Lieferketten und steigende Anforderungen an die Warenverfügbarkeit stellen viele Unternehmen zunehmend vor Herausforderungen. Um Lieferfähigkeit sicherzustellen, sind höhere Lagerbestände oft unvermeidbar. Diese binden jedoch erhebliche Mengen an Kapital – Kapital, das Unternehmen eigentlich benötigen, um ihre Wettbewerbsfähigkeit zu sichern und weiterzuentwickeln.
Gerade bei hohen Lagerbeständen entsteht so ein Spannungsfeld zwischen operativer Sicherheit und finanzieller Flexibilität. Klassische Finanzierungsinstrumente stoßen hier häufig an ihre Grenzen oder belasten die Bilanz zusätzlich.
Podcast zu Financial Warehousing
Financial Warehousing setzt genau an diesem Punkt an: Gebundene Lagerbestände werden gezielt in Liquidität umgewandelt. Unternehmen gewinnen dadurch finanziellen Spielraum, ohne ihre Lieferfähigkeit zu gefährden. Gleichzeitig lassen sich Finanzierungslösungen flexibel an Laufzeiten, Kostenstrukturen und individuelle Unternehmensbedürfnisse anpassen – ein entscheidender Vorteil in einem volatilen Marktumfeld.
In der aktuellen Folge von „What’s up, Corporate Finance?“ diskutieren Host Bastian Frien, Daniel Fahr (CFO der QuickPack Haushalt + Hygiene) und Johannes Drahn (Fachleiter Warehousing bei der DAL Deutsche Anlagen-Leasing), wie Financial Warehousing funktioniert und welche Rolle es in der Unternehmensfinanzierung spielt.
Dabei geht es unter anderem um die Abgrenzung des Financial Warehousings vom Finetrading, mögliche Laufzeiten und Kosten sowie weitere Faktoren, die Unternehmen bei der Einführung dieses Instruments berücksichtigen sollten.