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DAL Corporate-Blog

 
 
25. Februar 2016
von: Andreas Beckers

Effektive Working-Capital-Finanzierung für die Kloska-Unternehmensgruppe

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Die Kloska-Unternehmensgruppe ist als maritimer Dienstleister und Schiffsausrüster rund um den Globus aktiv. Für die Finanzierung des umfangreichen Ersatzteillagers für Schiffsmotoren hat Kloska gemeinsam mit der DAL Deutsche Anlagen-Leasing (DAL) und der Sparkasse Bremen eine innovative Finanzierungsform gewählt. 
Vielen dürfte es schon passiert sein: eine Panne auf der Autobahn, weil der Motor defekt ist oder ein sonstiges Teil am Auto den Geist aufgegeben hat. In der Regel ist der gerufene Pannendienst schnell zur Stelle und die Weiterfahrt möglich. Solche Pannen gibt es natürlich auch in der Weltschifffahrt, allerdings in ganz anderen Dimensionen. Schiffsmotoren erreichen oft die Größe von Zweifamilienhäusern und defektbezogene Liegezeiten sind mit erheblichen Kosten für die Reederei verbunden.

Wenn es im wahrsten Sinne des Wortes um das „Flottmachen“ großer Schiffe geht, kommt die Kloska-Unternehmensgruppe ins Spiel. Uwe Kloska hat die Firma vor rund 30 Jahren gemeinsam mit seiner Frau und einem Mitarbeiter aus dem Nichts aufgebaut. Mit rund 500 Mitarbeitern und über 900 Schiffen unter Vertrag ist das Unternehmen heute einer der weltweit führenden Schiffsausrüster und auf allen Weltmeeren vertreten. Minimierte Liegezeiten sparen Reedern bares Geld „Wir sind so etwas wie Vertragswerkstatt und Pannendienst zugleich“, berichtet Kloska. „Das heißt, wir sind sowohl weltweit bei Defekten vor Ort, führen aber auch in Bremen, Hamburg und Rostock die regelmäßige Wartung von Schiffen durch. Oberste Maxime ist dabei die Minimierung von Liegezeiten.“ Dem könne das Unternehmen nur mit perfekt geschultem Servicepersonal, aber auch einem enorm breiten Ersatzteilspektrum nachkommen, so der Unternehmer. „Wir haben fast alles auf Lager, was ein Schiffsmotor während seiner rund 30-jährigen Betriebsdauer jemals benötigen kann, denn: Wenn ein Teil benötigt wird, muss es auch sofort verfügbar sein. Somit sind diese Vorräte an Ersatzteilen neben unseren Mitarbeitern eigentlich unser wichtigstes Kapital."

Durch die teilweise erhebliche Lagerzeit wird aber auch in hohem Maße Kapital gebunden. Um die gebundene Liquidität dem weiteren Unternehmenswachstum zuführen zu können, hat sich Kloska für eine Umlaufvermögensfinanzierung mit der DAL entschieden. Initiator war die Sparkasse Bremen, die das Lagervolumen von 7 Millionen Euro gemeinsam mit der Bremer Aufbau-Bank finanziert hat. Die DAL hat über eine Objektgesellschaft den gesamten Lagerbestand der Thomsen & Co., dem „Motorenspezialisten“ innerhalb der Kloska-Unternehmensgruppe, erworben. Das bedeutet insgesamt mehr als 500.000 Einzelteile, verteilt auf rund 80 Produktgruppen. Die erworbenen Waren reichen von tonnenschweren Zylinderlaufbuchsen bis hin zu winzigen Dichtringen. Praktisch ändert sich für Thomsen in der Lagerhaltung nichts, da die monatlichen An- und Verkäufe automatisch mit den Lagerbewegungen gebucht werden. Die Folge: Vorteile für alle Beteiligte, denn neben dem erheblichen Liquiditätszufluss für Kloska hat die Sparkasse Bremen diese Adresse nun langfristig gewonnen und erhält zudem einen guten Überblick über die finanzierten Bestände. Zudem unterscheidet sich dieses Modell durch die monatliche Übersicht auch ganz wesentlich von üblichen Kontokorrentkrediten. Zumal nach fünf Jahren eine Rückführung der Mittel bei Nichtverlängerung des Vertrags vereinbart worden ist.

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Andreas Beckers ist Direktor bei der DAL und leitet die Geschäftsstelle in Hamburg.