Kontakt

Zentrale DAL
  • DAL Deutsche Anlagen-Leasing GmbH & Co. KG
    Emy-Roeder-Straße 2
    55129 Mainz
  • 06131 804-0
Zentrale DAL Bautec (Baumanagement)
  • DAL Bautec Baumanagement und Beratung GmbH
    Emy-Roeder-Straße 2
    55129 Mainz
  • 06131 804-2501
Kontaktadresse für Bewerbungen
  • DAL Deutsche Anlagen-Leasing GmbH & Co. KG
    Emy-Roeder-Straße 2
    55129 Mainz
  • 06131 804-1112

Wir sind für Sie da!

Blog_Tastatur.jpg

DAL Corporate Blog

 
 
05.05.2020
von: Holger Würk

Kurze Wege für flexible Teamarbeit

Verschiedene Standorte mit entsprechend hohen Mietkosten und dringender Sanierungsbedarf in der Hauptstelle: Die Sparkasse Allgäu in Kempten stand vor vielen expansionsbedingten Herausforderungen, die sie mit vielen Sparkassen in Deutschland teilt. Dazu kamen Themenstellungen aus der Digitalisierung, dem eigenen Nachhaltigkeitsanspruch und den städtebaulichen Besonderheiten einer der ältesten und zugleich modernsten Städte in Deutschland. Die DAL Bautec hat die Sparkasse bereits zum vierten Mal unterstützt und ein Meilensteinprojekt erfolgreich abgeschlossen.

Die Sparkasse Allgäu ist als führendes Institut in der Region in den vergangenen Jahrzehnten stetig gewachsen. Die notwendigen Flächenerweiterungen haben dazu geführt, dass beispielsweise die Stabs- und Marktfolgebereiche auf fünf verschiedene Standorte verteilt waren, mit entsprechenden Folgen für die interne Zusammenarbeit. In der Hauptstelle selbst waren Haustechnik und Brandschutz ebenfalls nicht mehr zeitgemäß. Typische Herausforderungen für die Experten der DAL Bautec, die die Sparkasse Allgäu in den letzten Jahren bereits bei unterschiedlichen Bauprojekten, zuletzt bei dem Neubau eines Geldbearbeitungszentrums, betreut hatte.

Die Aufgabenstellung an die DAL Bautec war eindeutig: Alle Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen sollten unter einem Dach Platz finden – und zwar in einem Gebäude, das in Sachen Technik und Energiebilanz Vorbildcharakter haben sollte. Im Rahmen ausführlicher Machbarkeitsstudien wurden zunächst alle Alternativen, Revitalisierung, Umbau oder gar ein kompletter Neubau geprüft. Das Ergebnis: Weder durch eine Sanierung noch durch einen Umbau würde genügend Raum für alle Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen geschaffen. Zudem war selbst unter wirtschaftlichen Aspekten ein Neubau auf lange Sicht die bessere Lösung. Nun blieb noch die Frage nach dem Standort. Nach Prüfung verschiedener Alternativen fiel die Entscheidung relativ schnell für den bekannten Standort in der Innenstadt – denn eine Sparkasse sollte dort sein, wo die Menschen sind.

Auf Basis der Standortentscheidung wurde ein Architektenwettbewerb unter namhaften Büros ausgeschrieben. In einem anonymen Auswahlverfahren bewerteten Vertreter der Sparkasse und des Bauamtes der Stadt Kempten alle Entwürfe. Den Zuschlag erhielt letztlich das Architekturbüro Auer Weber aus Stuttgart. Um die heimische Wirtschaft zu unterstützen und Arbeitsplätze in der Region zu sichern, wurde die Fachplanung an lokale Ingenieurbüros vergeben. Auch bei den Bauaufträgen wurden Unternehmen aus der Region bevorzugt. Neben dem Kernziel, endlich wieder alle internen Bereiche unter einem Dach zu versammeln, war der Sparkasse eine optimale Energiebilanz des neuen Gebäudes wichtig.

Sparkasse Allgäu.jpg

© Auer Weber Assoziierte GmbH

Gold-Zertifizierung in Sachen Nachhaltigkeit
Ein wesentlicher Aspekt im Rahmen der Bauplanung war, eine Gold-Zertifizierung der Deutschen Gesellschaft für nachhaltiges Bauen (DGNB) zu erhalten. Dabei spielt eine weit überdurchschnittliche Energieeffizienz die entscheidende Rolle. In der neuen Hauptstelle wurden dafür eine ganze Reihe von Maßnahmen eingesetzt. Zum Beispiel wird fast ausschließlich besonders energiesparende LED-Beleuchtung genutzt. Die Fenster sind dreifach isolierverglast, die Fassade hochwärmegedämmt. Die notwendige Energie erzeugt das Gebäude durch eine Photovoltaikanlage auf dem Dach zum Teil selbst. Wärme kommt umweltschonend aus dem Fernwärmenetz. Beheizt und gekühlt wird die Hauptstelle über eine innovative Betonkerntemperierung, dazu wurden Heiz- und Kühlleitungen in die Decke integriert. So lässt sich ganz ohne Klimaanlagen und Heizkörper ein hervorragendes Raumklima schaffen. Frischluft wird vor allem über eine Lüftungsanlage zugeführt, Fenster können nach Bedarf geöffnet werden.

Alle Seiten profitieren
Fazit: In der neuen Hauptstelle arbeiten die Kunden- und internen Bereiche der Sparkasse Allgäu wieder unter einem Dach zusammen. Nach langen Jahren der räumlichen Trennung wurde nun auf eine besonders offene und kommunikative Raumgestaltung geachtet. Verschiedenste Besprechungsräume und Meetingbereiche ermöglichen auch spontane Arbeitstreffen. Die immer komplexer werdenden Aufgaben mit hohem Bedarf an schnellen Reaktionen können so flexibel und effizient bearbeitet und Entscheidungen letztlich schneller getroffen werden. Davon profitieren alle Kunden der Sparkasse Allgäu und natürlich auch deren Mitarbeiter – in einer der ältesten und zugleich modernsten Städte in Deutschland und mit einer überregional aufsehenerregenden Sparkassen-Hauptstelle.

Neue Arbeitswelten für neue Herausforderungen
Anforderungen der Kunden, immer neue gesetzliche Regelungen und die Niedrigzinsphase erfordern innovative und ganzheitliche Lösungen. Enge Teamarbeit und gute Kommunikation sind dafür unbedingt notwendig. Es war also höchste Zeit, dass die Sparkasse Allgäu alle internen Bereiche wieder zusammenlegt. Das neue Arbeitsumfeld unterstützt die unkomplizierte Zusammenarbeit durch ein „Open Space“-Konzept ohne feste Trennwände und mit vielen Möglichkeiten für spontane Besprechungen. Optimale Lichtverhältnisse, ein angenehmes Raumklima und Schreibtische, die auch zum Stehpult hochgefahren werden können, sorgen für eine positive Arbeitsatmosphäre. Ein spezieller Entspannungsraum kann zum Auftanken genutzt werden. Und wer sich schon auf dem Weg zur Arbeit fit hält und mit dem Fahrrad kommt, dem stehen Umkleidekabinen und Duschen zur Verfügung.

Harmonisches Stadtbild
Das neue Sparkassen-Gebäude fügt sich mit seiner Farbgebung und Struktur gut in das historische Stadtbild ein. Durch die Freistellung der historischen Fassaden von „Weidlehaus“ und „Langen Ständen“ und deren elegante Anbindung an das neue Gebäude werden neue Ein- und Durchblicke ermöglicht. Die vertikal gegliederte Fassade mit ihren geschosshohen Fenstern harmoniert trotz einem ganz eigenen Charakter sehr gut mit den Strukturen der umliegenden Gebäude. Die Ausführung des vierten Obergeschosses als Teilgeschoss sorgt ebenfalls dafür, dass die Sparkassen-Hauptstelle trotz ihrer Größe das Stadtbild nicht dominiert.

Hegedüs verkleinert.jpg
Ihr Ansprechpartner

Holger Würk

Geschäftsführer

DAL BAUTEC
Baumanagement und Beratung GmbH