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DAL Corporate-Blog

 
 
26.04.2018
von: Axel Werning

„Wir streben mittelfristig eine führende Rolle als Asset-Finanzierer im Gesundheitswesen an.“

Interview mit Werner Düll und Stefan Tromm

Der eine hat mit seinem Team maßgeblich dafür gesorgt, dass die DAL mit über 10.000 Pflegebetten einer der führenden Bestandshalter im Bereich Sozialimmobilien wurde, der andere realisierte als Vertriebsleiter bei der DL unzählige Investitionsvorhaben im Bereich Gesundheitswesen: Werner Düll und Stefan Tromm. Ein Gespräch über Gemeinsamkeiten, alternative Versorgungsformen und die (finanzielle) Zukunft der Gesundheitswirtschaft.

Herr Düll, die DAL war ja bisher im Segment Sozialimmobilien im Wesentlichen im Bereich Senioren- und Pflegeeinrichtungen unterwegs. Das Team Gesundheitswesen hingegen, Herr Tromm, hat sich eher um Investitionen in großen Ambulanzpraxen und Krankenhäusern gekümmert. Nun sind Sie zusammen auf der Bahn und sollen die ambitionierten Pläne der DAL im Gesundheitswesen vorantreiben. Gibt es da Schnittmengen?

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Werner Düll: Die gibt es natürlich, wir suchen sie aber ehrlich gesagt gar nicht. Viel wertvoller für die Entwicklung guter, zukunftsfähiger Lösungen für die Gesundheitswirtschaft sind ja die unterschiedlichen Expertisen und Erfahrungen, die wir jeweils mitbringen. Das ist besser, als wenn DAL und Deutsche Leasing früher das Gleiche gemacht hätten und wir erst mal diskutieren, wie wir weitermachen. Ich freue mich sehr, dass sich unsere Angebote für das Segment „Gesundheit“ und dessen große Herausforderungen so gut ergänzen.

Wo liegen denn aus Sicht eines Finanziers die größten Herausforderungen im Gesundheitswesen?

Stefan Tromm: Die medizinischen Versorgungsstandards werden immer höher, das führt zu höheren Kosten. Gleichzeitig gibt es Budgetrestriktionen bei den Aufgabenträgern, die vieles erschweren. Dazu kommt, dass die Menschen immer älter werden. In diesem letztlich auch betriebswirtschaftlichen Spannungsfeld gibt es nur wenige Variablen,  die gewissermaßen als Stellschrauben dienen können. Eine solche Variable ist aber sicher die Finanzierungsstruktur, um die Belastung aus notwendigen Investments möglichst gering zu halten – und da setzen wir an.

Immer teurer, immer komplexer – gibt es eine natürliche Fortschrittsgrenze in der Medizintechnik?

Werner Düll: Nein, das glaube und hoffe ich auch nicht. Aber wir sehen ja bereits heute, dass in der Gesundheitswirtschaft intensiv über alternative Versorgungsformen nachgedacht wird. Dabei verschwimmt auch die Grenze zwischen ambulanter und stationärer Versorgung. Professionelles Finanzierungsmanagement wird an dieser Stelle immer wichtiger. Aber nicht nur das – auch die Nutzung oder Auslastung hochentwickelter und deshalb teurer medizinischer Geräte muss weiter optimiert werden, Stichwort „pay per use“. Mit der Erfahrung unserer Deal-Teams können wir da sehr individuelle und intelligente Lösungen erarbeiten.

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Welche Perspektive sehen Sie denn für diese neue Einheit Gesundheitswesen bei der DAL?

Stefan Tromm: Wir können mit unserer gebündelten Expertise ganzheitliche Branchenlösungen anbieten, wie wir sie heute noch nicht im Portfolio haben – unsere Wettbewerber übrigens auch nicht. Während die Anderen als Spezialisten für Einzelthemen aufgestellt sind, können wir alle wesentlichen Komponenten, sprich Immobilie, Medizintechnik und ITInfrastruktur, ganzheitlich betrachten und dafür eine optimal abgestimmte Investitionslösung aus einer Hand anbieten. Das ist ein echtes Alleinstellungsmerkmal. Insofern streben wir mittelfristig eine führende Rolle als Asset-Finanzierer im Gesundheitswesen an. Als Kompetenzzentrum der Sparkassen, immerhin der größten Finanzgruppe der Welt, wollen wir uns als bedeutender Partner und Lösungsentwickler in diesem Zukunftsmarkt positionieren, um damit auch eines der gesellschaftlichen Top-Themen von morgen mitzugestalten.

Werner Düll

Leiter Kompetenzzentrum Sozialimmobilien

Stefan Tromm

Vertriebsleiter Gesundheitswesen