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DAL Corporate-Blog

 
 
30.06.2016
von: Holger Würk

High-Tech-Immobilie für High-Tech-Unternehmen

Über 100 Jahre nach der Erfindung der ersten erfolgreichen Kleinbildkamera durch Oskar Barnack ist Leica buchstäblich zu seinen Wurzeln zurückgekehrt: in den Leitz-Park nach Wetzlar. Ein herausforderndes Konzept, das die Faszination Leica erlebbar machen und gleichzeitig ein modernes Arbeitsumfeld und Fertigungsmöglichkeiten für höchste technische Ansprüche realisieren sollte. Die DAL Bautec hat das High-Tech Projekt von Anfang an begleitet - und sich auf die Präzisionsanforderungen von Leica eingestellt.

Tiefes Vertrauensverhältnis

Wie oft Christian Becker, Projektmanager der DAL Bautec, von seinem Arbeitsort in Mainz zum Leitz-Campus in Wetzlar gefahren ist, weiß er nicht mehr. „Sicherlich über 200 Mal, mein Wagen fährt die Strecke eigentlich von allein“, schmunzelt der 52-Jährige. „Und es kommen bestimmt noch viele Fahrten hinzu, denn die Leica Erlebniswelt, die ich für die DAL Bautec begleiten darf, ist bei allem bisher eindrucksvoll Erreichten noch nicht beendet. Die Verantwortlichen bei Leica haben immer weitere Ideen, wie sie ihre Marke erlebbar machen und insbesondere Leica Fans aus aller Welt für einen Besuch in Wetzlar begeistern können. Und“, so Becker, „ich fahre seit Jahren gerne hin, denn wir haben das Projekt bisher wirklich gut im Griff gehabt. Wir sind ein gutes Team mit den Verantwortlichen vor Ort. Da hat sich ein tiefes Vertrauensverhältnis entwickelt.“

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Auf einem ehemaligen Kasernengelände mit rund 180.000 Quadratmetern ist innerhalb weniger Jahre nicht nur ein hochmodernes Firmengelände entstanden, das rund 700 Mitarbeitern in Produktion, Verwaltung, Akademie, Customer Care und Leica Store Platz bietet, sondern auch ein multimedialer Erlebnisbereich. Hier, im Foyer des Firmengebäudes, erfahren Besucher alles zur Geschichte und Gegenwart des Unternehmens sowie zur Fertigung der High-End-Kameras und Sportoptikprodukte.

Unmittelbar neben der Produkt- und Ausstellungsfläche befinden sich die frei einsehbaren Fertigungsbereiche, durch drei Panoramafenster haben Gäste Einblick in die Reinräume, in denen Linsen, Objektive und Kameras in der Leica Manufaktur gefertigt werden. Wer möchte, kann im Flagship Store direkt eine neue Kamera oder ein neues Fernglas kaufen und diese dann gleich im angrenzenden Fotostudio ausprobieren. Nichts deutet darauf hin, dass das Gebäude, das innen eine fast transzendente Leichtigkeit ausstrahlt, vollgepackt ist mit modernster Umwelt-, Gebäude- und Reinraumtechnik.

Umsatz vervierfacht

Hinter dem Projekt steht Dr. Andreas Kaufmann, der 2004 die ersten Aktien von Leica erworben hatte und das Unternehmen nach erfolgreicher Sanierung auf Wachstumskurs hält. Sein Ziel: aus Leica wieder ein „Weltunternehmen“ zu machen. Die Zahlen stimmen auf jeden Fall: Seit seinem Einstieg hat sich der Umsatz vervierfacht und die Mitarbeiterzahl um 25 % erhöht. Auch in anderen Bereichen setzt der „Entrepreneur des Jahres 2013“ auf große Zahlen: Die aktuell 50.000 Besucher pro Jahr sollen sich mittelfristig auf 100.000–150.000 pro Jahr erhöhen.

„Wenn Sie so einen visionären Unternehmer wie Andreas Kaufmann im Rücken haben, können Sie Berge versetzen“, sagt Wolfgang Kisselbach, gemeinsam mit Anja Ulm und Dr. Frank Holzer gewissermaßen „Hausherr“ als Chef der Leitz-Park GmbH. Kisselbach hat den Standort für Andreas Kaufmann ab 2007 entwickelt.

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Reiner Zufall, dass der Manager, der bereits seine Kindheit in Wetzlar verbrachte, nach weltweiten Einsatzstationen 2007 wieder in der Heimat landete. „Das hat bei der Standortplanung schon ein wenig geholfen“, so Kisselbach, „man kennt halt jede Ecke. Die wirklichen Erfolgsfaktoren jedoch waren ganz andere. Sie brauchen erst mal eine Kommune, die hinter Ihren Zielen steht, da hat sich Wetzlar wirklich extrem bemüht. Insbesondere aber brauchen Sie gute Leute, die im Team arbeiten können und auch nach außen geschlossen auftreten. Und Sie brauchen jemanden bei einem solch großen Bau-projekt, der die Verbindung zwischen Bauherrn, Verwaltung, Architekten und Bauunternehmen hält sowie bei allen Entscheidungen die Auswirkungen auf die Kosten und Termine im Auge hat. Jemanden mit ausgeprägtem Fachwissen, der auch menschlich gut rüberkommt und ehrlich mit Problemen umgeht. So einen haben wir mit Christian Becker von der DALBautec an Bord“, so der Chef des Leitz-Parks.

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Das Projekt war geprägt von einer sehr intensiven Vorplanung, die den Anpassungsbedarf während der Bauphase sehr gering gehalten hat. „Rückblickend war die Änderung der Raumplanung im Entwicklungsbereich die einzige größere ‚Baustelle‘. Da hätten wir am Anfang wahrscheinlich etwas anders kommunizieren müssen, aber unter dem Strich haben wir jetzt Top-Lösungen für unsere Mitar-beiter.“ Insgesamt aber seien die geplanten Baukosten eingehalten worden, unter anderem wegen des guten Managements von Nachträgen. „Da ist ein guter Job gemacht worden“, so Kisselbach.

Dennoch ist man bei dem Unternehmen Leica, das sich der Perfektion verschrieben hat, nie ganz zufrieden: Die Komplexität der verschiedenen Energiesysteme soll durch das Energiemanagement in Verbindung mit einem ausgefeilten Monitoringsystem noch besser berücksichtigt werden. Christian Becker: „Das Zusammenspiel von Geothermieanlagen, Wärmepumpen, Blockheizkraftwerken, Gaskessel und Absorptionskältemaschinen ist im Hinblick auf den Winter noch zu optimieren.“

Extra nach Wetzlar reisen muss der DAL Bautec-Mann dafür übrigens nicht, denn er ist ohnehin (wieder) vor Ort: für die Projektsteuerung eines weiteren Bauabschnitts auf dem Gelände des Leitz-Parks auf dem u. a. ein Boutique-Hotel in der Upscale-Kategorie sowie die Leica Welt mit Museum, Optic Science Center, Archiven, Akademie und Outlet Store entstehen sollen. So trägt der Bauingenieur einen kleinen Teil dazu bei, die Erlebniswelt eines faszinierenden Unternehmens zu perfektionieren.

Holger Würk

DAL Bautec Baumanagement und Beratung GmbH
Emy-Roeder-Straße 2
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