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Wir sind für Sie da!

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17.01.2017
von: Werner E. Hemmer

Finanzstrategien für Innovationsführer

Von der Vision zur Realität – Wie wir dem Innovationsführer joimax® mit einem strategischen Finanzierungsinstrument helfen konnten, seine Marktdurchdringung bei der endoskopischen minimal-invasiven Wirbelsäulenchirurgie zu erhöhen.

Mehr als 15 Jahre sind vergangen, seit Wolfgang Ries sich mit einer völlig neuartigen und revolutionären Technik in der Wirbelsäulenchirurgie zu beschäftigen begann.

Seine Idee: Es müsse doch möglich sein, die bisher für den Patienten belastende und insgesamt schmerzhafte Wirbelsäulenoperationen deutlich schonender durchführen zu können.

Ihm schwebte vor, auch kompliziertere Behandlungen an der Wirbelsäule durch endoskopische minimal-invasive Eingriffe durchzuführen und damit die bisherigen großflächigen Operationseingriffe zu vermeiden.

Dieser Gedanke ließ Wolfgang Ries nicht mehr los. Das Ergebnis seiner vielfältigen Überlegungen war es, Operationstechniken zu entwickeln, die diese Anforderungen erfüllen und er fand – wie viele Experten später bestätigen sollten – überzeugende Antworten.

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Doch wie so oft ist die Vision die eine Seite der Medaille, die andere deren Verwirklichung. Und dazu bedurfte es wirtschaftlichen Beistandes sowie persönlicher Unterstützung. Die fand Wolfgang Ries nach dem Start seines Unternehmens mit eigenen Investitionsmitteln, unterstützt durch seine Familie, gefolgt von Gesprächen mit privaten Investoren, wovon letztlich einer zum Hauptinvestor nahezu aller neuen Methoden wurde. Dieser zeigt seit Jahren starkes Interesse und reges Engagement in und an der Gesundheitsbranche und ist weiter bei joimax® engagiert. 

Die Aussage war: „Bringen Sie Ihre Idee voran, mein Vertrauen und meine Unterstützung haben Sie“, so Wolfgang Ries im Rückblick auf die Themen der ersten Stunde.

Der Name für das neu zu errichtende Unternehmen setzt sich aus den Worten "joined minimal access technologies" – übersetzt: kombinierte minimal-invasive Zugangstechnologien. joimax® bietet Komplettsysteme für endoskopische minimal-invasive Operationen an der Wirbelsäule an, wobei heute eine Vielzahl von Zugangstechnologien zur Verfügung steht.

Die Verwirklichung von Ries´ Idee und damit den Erfolg des noch jungen Unternehmens konnte auch eine Vielzahl von auftretenden Hindernissen, denen sich übrigens Start-Ups häufig ausgesetzt sehen, nicht aufhalten.

Darunter: Dutzende von Genehmigungsverfahren, die durchlaufen werden mussten sowie Erklärungen, Analysen und Anträge, die quasi im „24-Stunden-Takt“, so Wolfgang Ries, bereit zu stellen waren. Wie so oft, ging es häufig aus den unterschiedlichsten Gründen erst zwei Schritte voran und anschließend einen Schritt zurück. 

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Erlaubnisse und Genehmigungen wurden erteilt, dann wieder ganz oder teilweise zurückgenommen, neue Prüfaufträge und Studien angefordert, das alles war eher innovationshemmend als innovationsfreundlich – insbesondere in den USA, wo es letztendlich seit Januar 2017 eine volle Kassenvergütung für die joimax®-Verfahren gibt. Aber Widerstände schärfen durchaus den eigenen Blick und eröffnen damit die Perspektive, sie zu überwinden. 

„Es war nicht immer leicht, sich gegen emotional verständliche, jedoch nicht immer sachgerechte Einwände durchzusetzen. Allerdings muss bei einer Innovation, nicht nur in diesem Bereich, mit Gegenwind gerechnet werden“, so Wolfgang Ries im Rückblick.

Nach zähem Ringen und im gesicherten Wissen um den gesundheitlichen Nutzen der entwickelten Operationsmethode für die Patienten, hat das Unternehmen bereits frühzeitig die Märkte neben Europa (CE-Raum) in den USA und in zahlreichen asiatischen Ländern in Angriff genommen. Inzwischen ist joimax® in 45 Ländern, meist über Vertriebspartner, vertreten und kann mittlerweile Wachstumsraten von mehr als 30 % verzeichnen.

Und als ob es nicht genug an Herausforderungen im medizinischen Bereich gegeben hätte, kam jetzt eine weitere aus dem finanziellen Bereich hinzu. „Wie finanzieren wir dieses steigende Wachstum und insbesondere die für die Absicherung dieses Wachstums erforderlichen und vorzuhaltenden medizintechnischen Gegenstände? Und das eben nicht nur über einen Investor?“, war eine Fragestellung, die Wolfgang Ries und sein Pendant in der Geschäftsführung, Rainer Schmitz, umtrieb.

Diese strategische Überlegung war auch an den zuständigen Kundenberater der Sparkasse Karlsruhe, Oliver Pastal, adressiert. Die Sparkasse, Niederlassung Eggenstein-Leopoldshafen, hatte das Unternehmen bereits von Beginn an als Hausbank begleitet. Und Oliver Pastal hatte eine Idee: Kann das für die S-Finanzgruppe innovative DAL Warehousing-Konzept für Gegenstände des Vorratsvermögens hier nicht zielgenau im Interesse von joimax® eingesetzt werden? Und wenn schon Idee und Innovation, gibt es einen Partner, der die Innovation eines Kunden ebenso wertschätzt und deren Marktumsetzung finanziell mit begleiten will?

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Hier kam dann die Kooperation der Sparkasse Karlsruhe mit der Landeskreditbank Baden-Württemberg (L-Bank), der Förderbank des Landes Baden-Württemberg, ins Spiel. Beide Institute gaben und geben heute dem DAL-Warehousing und damit auch joimax® eine solide finanzielle Basis. Dabei stellt die finanzielle Begleitung einer Innovation über das DAL Warehousing für die Beteiligten ein Novum dar.

„Grundvoraussetzung für den erfolgreichen Abschluss der Finanzierungsgespräche war es, vom joimax®-Geschäftskonzept sowie dessen Chancen fest überzeugt zu sein. Darüber hinaus bedurfte es eines hohen Maßes an Offenheit, Transparenz und Vertrauen in die Leistungsfähigkeit aller Beteiligten“, so Rolf Berner von der L-Bank. „Das Verständnis für die wechselseitigen Bedürfnisse hat letztendlich zum Erfolg geführt“, ergänzt Oliver Pastal.

Wenn darüber hinaus auch der Vertragspartner joimax® bestätigt, dass seine Zielvorstellungen erreicht wurden, können alle Beteiligten mit positiver Perspektive in die Zukunft blicken. „Wir können schon heute sagen, dass wir uns, nachdem wir bereits einige Monate in der praktischen Umsetzung sind, wieder zu Gunsten der ‚DAL-Warehousing Lösung‘ entscheiden würden“, so Rainer Schmitz. 

Zusammengefasst: Das Vertrauen in die Kompetenz des jeweils anderen Beteiligten hat verschiedene Ideen zu einer Realität für joimax® werden lassen und ein wichtiges finanzstrategisches Standbein geschaffen, die Aktivitäten in einem herausfordernden Umfeld zielgerichtet und erfolgreich zu gestalten.

Werner E. Hemmer

DAL Deutsche Anlagen-Leasing GmbH & Co. KG
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Meine Tipps:

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Mehr zu den Operationsmethoden von joimax® erfahren Sie unter www.joimax.com.

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Sparkasse Karlsruhe Ettlingen – Ihr Partner in allen Fragen rund um Geld und Kredit – unter www.sparkasse-karlsruhe.de.

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L-Bank – mehr erfahren zu Ihren Finanzierungs- und Fördermöglichkeiten – unter www.l-bank.de.

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DAL-Warehousing – Ihre Möglichkeit, Zukunft zu gestalten – auch im Erklärvideo unter www.dal.de.