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DAL Corporate-Blog

 
 
19. Januar 2016
von: Markus Strehle

Wie der "Right-of-Use"-Ansatz die Motivation für Immobilien-Leasing verändern kann

Für Banken und Sparkassen kann die Refinanzierung eines Immobilien-Leasingvertrages eine interessante Alternative zu klassischen Unternehmens- bzw. Baufinanzierungen sein. Denn: Die Geschäftsmodelle von Unternehmenskunden werden in Zeiten von Spezialisierung und Digitalisierung zunehmend komplex. Hier ist die Unternehmensbegleitung im Rahmen eines streng asset-bezogenen Leasingvertrages ein interessanter Ansatz, insbesondere auch im Bereich regionaler Neukunden. Die Installation einer Objektgesellschaft, die ausschließlich die Immobilie hält, führt zu einer eindeutigen und besseren Sicherheitenstellung des Finanziers, auch im Hinblick auf das Verhältnis zu weiteren Gläubigern.

Auf dieser soliden Basis, also der Schaffung finanz- und unternehmensstrategischer Vorteile auf Seiten von Kunden wie auch Finanziers, ergeben sich für Immobilien-Leasinggesellschaften weitere Chancen. Denkt man die bilanzielle Zurechnung weiter, kommt man zu einem wichtigen Aspekt: Dem "Right-of-Use"-Ansatz bei IFRS-Bilanzierungen, einer Rechnungslegung, die auch im Zielkundensegment der Immobilien-Leasingbranche Relevanz hat.

Der "Right-of-Use"-Gedanke stellt nicht mehr das eigentliche Eigentum bei Bilanzierungsfragen in den Vordergrund sondern schlicht das Nutzungsrecht. In der Konsequenz führt dieser Ansatz dazu, dass alle Nutzungsrechte bilanziell gleich behandelt und ausgewiesen werden. Damit lösen sich die Unterschiede zwischen Kredit-, Miet- und Leasing-Lösungen in der bilanziellen Abbildung weiter auf. Ein wichtiges Leasing-Motiv, die bilanzneutrale Abbildung, verliert damit seine Bedeutung. Glecihwohl ergeben sich für das Immobilien-Leasing aus dieser Neregelung auch neue Chancen.

Wer den "Right-of-Use"-Ansatz weiter denkt, entdeckt interessante Perspektiven für das Produkt Immobilien-Leasing
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Chance "Right-of-Use"
Mit dem "Right-of-Use-Ansatz" entsteht für das Immobilien-Leasing eine neue Wettbewerbssituation zu klassischen gewerblichen Mietverträgen, bspw. mit Immobilien-Investoren. Diese Investorenlösungen haben in der Vergangenheit einen erheblichen Anteil bei der Realisierung von Unternehmensimmobilien in den Bereichen Handel, Logistik und Soziales dargestellt und repräsentieren ein Finanzierungsvolumen von aktuell rund 255 Mrd. (Studie „Betongoldrausch in Deutschland“, Roland Berger Competence Center Financial Services, April 2015). Bei einer Investorenlösung errichtet der Investor eine weitgehend fungible, also drittverwendungsfähige Immobilie zur späteren Nutzung durch den Mieter. Im Rahmen der Mietzahlungen führt der Investor seine Finanzierung zurück oder veräußert alternativ das Projekt auf Basis der prognostizierten Mieteinnahmen. Nach Ablauf des Mietvertrages kann der Mieter ausziehen oder verlängern. 

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Markus Strehle, Jahrgang 1966, ist Vorsitzender der Geschäftsführung der DAL Deutsche Anlagen-Leasing GmbH & Co. KG, Mainz.  Innerhalb der Geschäftsführung verantwortet er die Geschäftsfelder Energie, Transport und Logistik sowie die Stabs- und Querschnittsfunktionen.