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Ausgedient, aber immer noch wertvoll

Ausgedient, aber immer noch wertvoll

Wie das DAL Asset Service Center jährlich rund 200.000 Geräte zurücknimmt und für die Weiternutzung vorbereitet

Nichts ist älter als das Smartphone der vorletzten Generation. Nach wie vor ist die IT geprägt durch kurze Innovationszyklen – und dementsprechend einen hohen Bedarf an neuster Technik. Um dem zu begegnen, nutzen immer mehr Unternehmen IT-Leasing zur Finanzierung und damit verbunden ein umfangreiches Life-Cycle-Management. Doch was passiert mit der ausgemusterten Hardware? Sie wird im DAL Asset Service Center in Fernwald bei Gießen gecheckt, gelöscht, gelagert und für den Weiterverkauf vorbereitet.

Wenn Michael Hellmann eine Lieferung erwartet, kann einiges zusammenkommen. Gerade stehen in der Warenannahme im DAL Asset Service Center gut 20 mehr als mannshohe Serverschränke. Sie haben ihr sogenanntes End-of-Lease erreicht, wurden von der DAL zurückgenommen und warten nun darauf, dass sich die Techniker ihrer annehmen. Kurz zuvor kamen mehrere Hundert Laptops rein. Ein paar Meter weiter bearbeiten die Spezialisten bereits kistenweise Smartphones und Tablets. Mit Heißluftföhn und Kunststoffbürste rücken sie ihnen zu Leibe, entfernen Aufkleber und Etiketten, die Rückschlüsse auf ihre vorherige Nutzung zuließen. Aber wichtiger noch: Mit einer speziellen Software entfernen sie alle individuellen Daten, die noch auf den Geräten gespeichert sind.

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Bildquelle: HANDELSBLATT MEDIA GROUP

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Zertifizierte und sichere Datenlöschung

„Gerade die Datenlöschung ist ein ganz wichtiges Thema“, sagt Michael Hellmann, der das DAL Asset Service Center gemeinsam mit Marcus Grade leitet. Denn löschen sei nicht gleich löschen, betont er. Auf ausgemusterten Kopiergeräten seien etwa in der Regel die letzten 1.000 Kopien noch gespeichert. Aber auch auf herkömmlichen PCs und Laptops ist der Speicher noch nicht leer, auch wenn es auf der Benutzeroberfläche so scheint. „Unsere Prozesse sind gemäß DIN ISO 9001 zertifiziert“, erklärt Hellmann. Regelmäßig nehmen auch Leasingkunden und deren Datenschutzbeauftragte die Arbeit im DAL Asset Service Center in Augenschein. Sie können sich darauf verlassen, „dass Ihre Daten absolut sicher und rechtskonform gelöscht werden.“
 
Meterweise stehen Laptops auf langen Tischen mit Steckerleisten, fast wie im Elektronikmarkt, nur eben zwanzig, dreißig, vierzig Mal das gleiche Modell des gleichen Herstellers. Über sie lässt ein Techniker gerade die Spezialsoftware zur Datenlöschung laufen. Sie trägt den passenden Namen „Blancco“. Leuchtet ein großer grüner Kreis mit einem weißen Häkchen auf dem Bildschirm auf, ist alles gelöscht. Ein Löschprotokoll wird gespeichert und später dem Kunden übermittelt.

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Steigende Nachfrage nach gebrauchter Hardware

Für die Laptops geht es danach weiter zur nächsten Station bis ins Lager, wo sie auf ihren Weiterverkauf warten. Das ist das Metier von Marcus Grade. „Momentan sind die Regale ziemlich leer“, erklärt er. Angespannte Lieferketten machen sich eben auch in Fernwald bemerkbar. „Zum einen bekommen wir weniger Geräte rein, weil Kunden die Nutzungszeit verlängern.“ Zum anderen spüre das DAL Asset Service Center schon seit einiger Zeit eine gesteigerte Nachfrage nach gebrauchter Hardware. Unternehmen fragen zunehmend Geräte aus zweiter Hand bei Grade nach.
 
Seit mehr als 20 Jahren bietet die DAL schon einen Asset-Service für IT an. Im Eingangsbereich in Fernwald stehen in einer gläsernen Vitrine die Zeugen der Anfangszeit. Faustdicke Notebooks von Dell und Toshiba aus den 1990er-Jahren, ein Macintosh Portable von 1989, 7,3 Kilogramm schwer. Heute sind es vor allem die ganz kleinen Geräte, die besonders interessant für den Weiterverkauf sind. „In einer Kiste voller Smartphones steckt oft ein höherer Wert als auf einer ganzen Palette Desktop-PCs“, sagt Hellmann.

So wird IT-Leasing noch nachhaltiger
Bildquelle: DAL, Carsten Costard

Nutzer denken nachhaltiger

Das boomende Geschäft hat auch mit einem gesellschaftlichen Wandel zu tun. Startups wie Swappie, Backmarket oder Rebuy haben Second-Hand-Smartphones und andere Geräte salonfähig gemacht. Dort heißen sie nicht „gebraucht“, sondern „refurbished“, also wiederaufbereitet. Auch das DAL Asset Service Center verkauft Leasingrückläufer an solche Händler. Es werden dort eine allgemeine Sicht- und Funktionskontrolle und eine Datenlöschung durchgeführt, ein eventuell notwendiges Refurbishment findet nicht statt. Das zerkratzte Display oder der schwache Akku sind dann noch durch den Händler auszutauschen, bevor die Geräte wieder "wie neu" in den Onlinehandel kommen. Insgesamt verfügt das DAL Asset Service Center über ein weltweit breit gefächertes Netzwerk an potentiellen Händlern, die regelmäßig Hardware abnehmen.
 
Laut einer Befragung des Digitalverbands Bitkom können sich 50 Prozent der Deutschen vorstellen, künftig Refurbished-Geräte zu kaufen. Jeder Achte hat das bereits mindestens einmal getan. „Je länger ein Gerät genutzt wird, desto besser ist seine Umweltbilanz und desto weniger Müll wird produziert“, sagt Niklas Meyer-Breitkreutz, Nachhaltigkeits-Experte beim Bitkom. Das Fraunhofer Institut für Umwelt-, Sicherheits- und Energietechnik hat schon 2018 in einer Studie ermittelt, dass die Aufbereitung von IT-Geräten für eine zweite Nutzungsdauer einen deutlichen Beitrag zum Klima- und Ressourcenschutz leistet. Allein durch Refurbishment von Smartphones, so die Forscher, könnten in Deutschland jährlich rund 1,4 Millionen Tonnen Treibhausgasemissionen eingespart werden.

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Rundum-Service im IT-Lifecycle überzeugt

Hellmann und Grade sind stolz auf den Beitrag zur Nachhaltigkeit, den sie und ihre Mitarbeiter im DAL Asset Service Center leisten. Und sie sind darauf vorbereitet, weiter zu wachsen. „In den USA oder England liegt die IT-Leasing-Quote bei etwa 25 Prozent, in Deutschland hingegen nur bei zwölf bis 15 Prozent“, sagt Michael Hellmann. Doch der deutsche Markt wächst langsam. „Was die Kunden letztendlich überzeugt, ist das Paket aus Finanzierung plus umfangreiche IT-Asset-Lifecycle-Services, das die Deutsche Leasing und die DAL bieten“, sagt Marcus Grade. „Durch die Nutzung unserer IT-Asset-Lifecycle-Services entlasten unsere Kunden ihre knappen Ressourcen in deren IT-Abteilungen.“ Von der Unterstützung beim Procurement über die Betankung von Software vor dem Rollout neuer Geräte, den Swap-Service während der Nutzung, Logistikkonzepte und Datenträgerlöschung am EOL, sind nur einige der Services die der Kunde modular in Anspruch nehmen kann – bis hin zur Datenträgervernichtung und einer fach- und umweltgerechten Entsorgung in Fernwald.
 
Wobei „Weiterverwertung“ der bessere Begriff ist. Denn Abfall verlässt das DAL Asset Service Center so gut wie keiner. Selbst Metallgehäuse und anderer Schrott, ausgediente Kabel und Kunststoffe werden sortiert, in Containern gesammelt und von Recyclingunternehmen abgenommen. Die ganz harten Fälle, etwa defekte Festplatten oder Geräte, die gar nicht mehr funktionieren, zerhackt ein Schredder in zentimetergroße und silbrig-glänzende Metall- und Kunststoffschnipsel. Spätestens bei deren Anblick wird klar: Das ist kein Müll, sondern ein kleiner Schatz. Denn viele Rohstoffe daraus können zurückgewonnen und eines Tages in einem neuen Handy oder Laptop wiederverwendet werden.



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Bildnachweis Bühnenbild: DAL, Carsten Costard