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Sale-and-lease-back: Liquidität aus dem Bestand

Sale-and-lease-back: Liquidität aus dem Bestand

Der deutsche Mittelstand hat die Corona-Krise hinter sich gelassen – vielfach besser als erwartet, doch unter hohem Einsatz. Um Umsatzverluste in Höhe von mehreren hundert Milliarden Euro auszugleichen, zehrten Unternehmen ihre Finanzpolster auf, stellten Investitionen zurück und nahmen staatliche Hilfen in Anspruch. Nun müssen sie die Risse in der Bilanz kitten. Alternative Finanzierungslösungen wie Sale-and-lease-back können dabei helfen.

Auf einen Blick

  • Unternehmen benötigen Liquidität, um in ihre Wettbewerbsfähigkeit zu investieren, Lieferketten abzusichern und Corona-Hilfskredite zurückzuzahlen.
  • Dabei geraten sie mit klassischen Fremdkapitalfinanzierungen wie Bankkrediten an Grenzen.
  • Lösungen wie Sale-and-lease-back schaffen zusätzliche Liquiditätsquellen.
  • Gleichzeitig können Unternehmen damit Bilanzkennzahlen wie die Eigenkapitalquote und Bonitätsratings verbessern.
  • Im Jahr 2020 wurden bereits acht Prozent mehr Sale-and-lease-back-Verträge abgeschlossen als im Vorjahr.

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Bildquelle: HANDELSBLATT MEDIA GROUP

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Das Fazit der Ökonomen ist bittersüß: Zwar habe die Corona-Pandemie den Mittelstand massiv getroffen, im vergangenen Jahr mit Umsatzverlusten in Höhe von 277 Milliarden Euro. Doch die Einschnitte seien im Vergleich zur Wirtschafts- und Finanzkrise im Jahr 2009 überschaubar, schreiben die Autoren des aktuellen KfW-Mittelstandspanels. Darin befragen die Volkswirte der Förderbank regelmäßig mehr als 11.000 Unternehmen mit einem Umsatz von bis zu 500 Millionen Euro pro Jahr. Vor allem dank schneller Anpassungen ihrer Geschäftsmodelle und starkem Wachstum im digitalen Vertrieb von Produkten und Dienstleistungen hätten viele Unternehmen Schlimmeres verhindern können.

Gleichwohl haben diese Anstrengungen sehr viel Kraft gekostet. Vor allem kleinere Unternehmen mussten ihr Eigenkapital aufzehren, zudem wurden Investitionen zurückgestellt. Noch nie hätten so viele Unternehmen ihre Pläne nicht umgesetzt, schreibt die KfW. Im Jahr 2020 seien Investitionen in Höhe von 61 Milliarden Euro ausgeblieben. Für 2021 deute sich eine ähnliche Größenordnung an. Und schließlich hat auch die Förderbank selbst mit den von ihr vergebenen Hilfskrediten einen gewissen Anteil am glimpflichen Verlauf der Krise. Doch es sind Darlehen, die in den kommenden Jahren wieder zurückgezahlt werden müssen.

Alternative Finanzierungslösungen wie Sale-and-lease-back helfen dabei, wettbewerbsfähig zu bleiben.
Bildquelle: iStock, Sam Edwards

Die Finanzplanung neu ordnen

„Einige Branchen werden Jahre brauchen, um das Abschmelzen ihrer Liquidität zu verkraften“, sagt Marc Betz, Vertriebsleiter Großgeschäft Firmenkunden bei der DAL Deutsche Anlagen-Leasing. Zumal mit steigenden Energie- und Rohstoffpreisen und Materialmangel bereits neue Herausforderungen zu meistern sind. Zum Beispiel wächst der Kapitalbedarf zur Absicherung der Lieferkette, um die Lagerhaltung neu aufzustellen. „Die betroffenen Unternehmen müssen eine Neuordnung ihrer Finanzplanung vornehmen, um die Auswirkungen der Krise abzufangen“, sagt Betz, und empfiehlt dabei auch Alternativen zu Bankkrediten zu berücksichtigen. Denn die Gefahr, dass die klassischen Fremdkapitalkosten steigen, sei hoch. Ratingverschlechterungen durch schwächere Kennzahlen ließen Aufschläge der Kapitalgeber erwarten. „So werden Finanzierungslösungen attraktiver, die nicht nur die mittel- und langfristige Finanz- und Liquiditätsplanung stützen, sondern auch Bilanz- und Kennzahlgestaltungen berücksichtigen.“
 
Eine solche Lösung ist Sale-and-lease-back. Damit lassen sich stille Reserven wie gebundenes Eigenkapital in Immobilien oder Maschinenparks aktivieren: Eine Leasinggesellschaft kauft das Objekt oder die Maschinen zum Verkehrswert auf, das Unternehmen least sie anschließend zurück. Dadurch erhält es Liquidität, die es für weitere Investitionen oder Finanzengpässe nutzen kann. Zudem kann es seine Bilanzkennzahlen verbessern und die Bilanzstruktur optimieren. Werden durch den Liquiditätszufluss beispielsweise Kredite getilgt, mit denen eine Maschine ursprünglich finanziert worden war, dann steigt so trotz gleichbleibendem Eigenkapital die Eigenkapitalquote und dadurch auch die Bonität.

Ein weiterer möglicher Pluspunkt:  Falls der aktuelle Verkehrswert des Anlagevermögens über dessen bisher bilanziertem Buchwert liegt, werden diese stillen Reserven beim Sale-and-lease-back-Geschäft durch den Verkauf realisiert. In diesem Fall erhöht sich die Eigenkapitalquote ebenfalls – diesmal durch das gestiegene Eigenkapital.

Dennoch können die Assets vom Unternehmen weiter genutzt werden – bei Immobilien ist eine Laufzeit von bis zu 20 Jahren üblich – und es besteht ein festes Rückkaufsrecht.

„Es werden Finanzierungslösungen attraktiver, die nicht nur die mittel- und langfristige Finanz- und Liquiditätsplanung stützen, sondern auch Bilanz- und Kennzahlgestaltungen berücksichtigen.“

Marc Betz, Vertriebsleiter Großgeschäft Firmenkunden bei der DAL Deutsche Anlagen-Leasing

Finanzielle Handlungsspielräume schaffen

Die Vorteile dieser bankenunabhängigen Finanzierungsalternative erkennen immer mehr Unternehmen. Laut Bundesverband deutscher Leasingunternehmen wurden im Jahr 2020 bereits acht Prozent mehr Sale-and-lease-back-Verträge abgeschlossen als im Vorjahr. Tendenz steigend. Eine ähnliche Entwicklung war auch nach der Finanzkrise im Jahr 2009 zu beobachten.

Neu ist ein weiteres strategisches Handlungsfeld, das Marc Betz im Zusammenhang mit der Rückzahlung von KfW-Hilfskrediten beschreibt, die nach in der Regel zwei tilgungsfreien Anlaufjahren bald für viele Unternehmer ansteht: „Die Programme haben eine Laufzeit von sechs bis zehn Jahren und mit ihrer Inanspruchnahme sind einige Einschränkungen der Handlungsspielräume verbunden, etwa in Bezug auf Ausschüttungen an Gesellschafter“, sagt er. Allerdings seien Volltilgungen jederzeit möglich, ebenso die Rückgabe nicht gezogener Teile innerhalb einer bestimmten Frist. Auch dafür könnten Unternehmen Liquidität aus einem Sale-and-lease-back-Vertrag nutzen – und sich damit in einer Phase der Neuorientierung neue Handlungsspielräume und echte Wettbewerbsvorteile schaffen.


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Dieser Artikel der Asset Finance Weekly ist ein Inhalt von Deutsche Leasing und DAL – in Kooperation mit der Handelsblatt Media Group.

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Bildnachweis Bühnenbild: iStock, simonkr