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Lieferketten unter Druck. Scheitert die Globalisierung?
Bildquelle: GettyImages, Kmatta

Lieferketten unter Druck. Scheitert die Globalisierung?

Reaktionen auf Rohstoff- und Materialengpässe

Lange galt die Arbeitsteilung in einer globalisierten Wirtschaft als Erfolgsmodell. Doch zuletzt zeigten Handelskonflikte, Schiffsunglücke und die Corona-Krise die Grenzen der Globalisierung auf. Gestörte Lieferketten und steigende Rohstoffpreise bezeichnen Unternehmen inzwischen als größte Herausforderungen im begonnenen Aufschwung nach dem Höhepunkt der Pandemie. Ist die Globalisierung am Ende oder gibt es alternative Wachstumsstrategien?
  • Rund ein Drittel der Bruttowertschöpfung Deutschlands hängt vom Export ab
  • Angesichts von Lieferproblemen und Materialmangel droht eine „Flaschenhals-Rezession“ 
  • Unternehmen beginnen als Reaktion, ihre Lieferketten regionaler, nachhaltiger und transparenter zu gestalten 

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Die deutsche Wirtschaft profitiert bisher stark von der Globalisierung. Nahezu ein Drittel der Bruttowertschöpfung und mehr als jeder vierte Beschäftigte hierzulande hängen direkt oder indirekt vom Außenhandel ab. Zu diesem Ergebnis kommt eine von der KfW Bankengruppe beim Wirtschaftsforschungsinstitut Prognos beauftragte Studie. Doch wird sich diese vorteilhafte Entwicklung fortsetzen?  

Drei Szenarien für die Weltwirtschaft

Mögliche Antworten auf diese Frage liefern drei Szenarien für die Weltwirtschaft bis zum Jahr 2030, die von den KfW-Ökonomen analysiert wurden:

- einen erneuten Globalisierungsschub,
- eine sich weiter fortsetzende verlangsamte Globalisierung und
- eine starke Deglobalisierung.

Im ersten Fall würde die deutsche Wirtschaftsleistung um durchschnittlich 1,2 Prozent pro Jahr zunehmen. Bei einer Deglobalisierung fiele die Wachstumsrate mit 0,9 Prozent deutlich niedriger aus. Setzt sich die Globalisierung im zuletzt verlangsamten Tempo fort, soll sich das Wachstum bei 1,1 Prozent einpendeln. „Es spricht einiges dafür, dass die Globalisierung nach Überwindung der Corona-Krise in langsamem Tempo voranschreitet. Die Unternehmen sind gut beraten, sich mit einer solchen möglichen Entwicklung auseinanderzusetzen – und über alternative Wachstumsstrategien nachzudenken“, kommentiert Dr. Fritzi Köhler-Geib, Chefvolkswirtin der KfW, die Ergebnisse. 

Probleme bei der Beschaffung bremsen Konjunktur
Bildquelle: iStock, chinaface

Probleme bei der Beschaffung bremsen Konjunktur

Tatsächlich hat sich schon vor der Coronakrise abgezeichnet, dass die weltweiten Wertschöpfungsnetzwerke vor einem Umbruch stehen. Die mit der Pandemie verbundenen Einschnitte haben den Trend verstärkt. Und mit den Folgen von Produktionsstopps und Grenzschließungen kämpfen Unternehmen bis heute. Mehr als ein Viertel der Unternehmen sehen sich gezwungen, die Produktion zu drosseln oder gar zu stoppen. 42 Prozent könnten aufgrund von Materialmangel bestehende Aufträge nicht abarbeiten.

Diese alarmierenden Zahlen veröffentlichte der Deutsche Industrie- und Handelskammertag nach seiner letzten Blitzumfrage unter mehr als 3.000 deutschen Unternehmen im In- und Ausland. „Die Probleme bei der Beschaffung von Rohstoffen und Vorprodukten bremsen die deutsche Konjunktur“, sagte Ifo-Präsident Clemens Fuest bei der Vorstellung des Ifo-Geschäftsklimaindex im September. Der Wert dieses Stimmungsbarometers der deutschen Wirtschaft verschlechterte sich zum dritten Mal in Folge. „Die Industrie erlebt eine Flaschenhals-Rezession“, lautet Fuests Fazit – und sie muss lernen, damit umzugehen.  

„Es spricht einiges dafür, dass die Globalisierung nach Überwindung der Corona-Krise in langsamem Tempo voranschreitet. Die Unternehmen sind gut beraten, sich mit einer solchen möglichen Entwicklung auseinanderzusetzen.“

Dr. Fritzi Köhler-Geib, KfW-Chefvolkswirtin 

Strategische Ansätze im Lieferkettenmanagement

Im aktuellen CEO-Outlook, einer regelmäßig von der Prüfungs- und Beratungsgesellschaft KPMG veröffentlichten Befragung, antworteten mehr als die Hälfte der Manager, dass ihre Lieferketten nach wie vor unter Druck stehen und sie daran arbeiten, ihre Einkaufsstrukturen zu stabilisieren. Dabei sind drei wesentliche Strategien zu beobachten:  

Mehr Regionalisierung: Wenn der Transport von Vorprodukten weltweit stockt, liegt es nahe, die Produktion und vorgelagerte Lieferketten für bestimmte Märkte zu regionalisieren. In kleinerem Maßstab haben Unternehmen dies bereits während des Brexits praktiziert und ihre Produktionsstätten verlagert oder die Lieferanten gewechselt. Nun, nach den Erfahrungen während der Pandemie, regionalisieren sie ihre Beschaffung weiter, sodass eine Störung in den USA oder in China keine Auswirkungen auf das Europageschäft hat und umgekehrt. 
 
Mehr Recycling: Gefördert durch den politisch gewollten Wandel zu mehr Nachhaltigkeit, könnte die gegenwärtige Materialknappheit auch die Kreislaufwirtschaft in Deutschland und Europa stärken. Recycling, etwa von Kunststoffen oder Textilien anstelle einer noch weit verbreiteten thermischen Verwertung, erschließt neue Rohstoffquellen. Konzerne wie Audi und BMW arbeiten bereits daran, den Anteil von wiederverwertbaren Materialien in ihren Fahrzeugen deutlich zu steigern. Auch in der Kunststoffindustrie beginnt ein Umdenken, um den Einsatz von Öl und Gas als Primärrohstoffe zu verringern. 

Mehr Transparenz durch Technologie: Die Bedeutung des Einkaufs und des Supply-Chain-Managements für den Unternehmenserfolg wächst. Und mit ihr der Digitalisierungsdruck in diesem Bereich. Bisher haben Unternehmen ihre Lieferketten auf Effizienz getrimmt. Nun gehe es vermehrt um Sicherheit und Resilienz, bestätigen die von KPMG befragten Manager. Helfen sollen Künstliche Intelligenz, digitale Vorhersagetools oder Live-Daten vom Transport. Dabei sind sich die Unternehmen bewusst, dass sie ihre Daten innerhalb ihrer Lieferkette freigeben und mit Partnern austauschen müssen – ein vermeintliches Risiko, das sie gegenwärtig bereitwillig eingehen, um größere Risiken zu verringern.  


Alternativen zur herkömmlichen Finanzierung von Vorräten

Spätestens seit Ausbruch der Pandemie und der damit einhergehenden Lockdowns und Störungen in den Lieferketten nimmt die Vorratshaltung wieder eine größere Rolle im Lieferkettenmanagement ein. In den seltensten Fällen sind die Vorräte fristenkongruent finanziert – mit der richtigen Warehousing-Finanzierung ist das aber durchaus machbar.

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Dieser Artikel der Asset Finance Weekly ist ein Inhalt von Deutsche Leasing und DAL – in Kooperation mit der Handelsblatt Media Group.

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Bildnachweis Bühnenbild: GettyImages, Kmatta