Kontakt

Zentrale DAL
  • DAL Deutsche Anlagen-Leasing GmbH & Co. KG
    Emy-Roeder-Straße 2
    55129 Mainz
  • 06131 804-0
Zentrale DAL Bautec (Baumanagement)
  • DAL Bautec Baumanagement und Beratung GmbH
    Emy-Roeder-Straße 2
    55129 Mainz
  • 06131 804-2501
Kontaktadresse für Bewerbungen
  • DAL Deutsche Anlagen-Leasing GmbH & Co. KG
    Emy-Roeder-Straße 2
    55129 Mainz
  • 06131 804-1112

Wir sind für Sie da!

Blog_Tastatur.jpg

DAL Corporate Blog

 
 
22.10.2019
von: Christian Belotelev

Strom geben - jetzt!

Die Elektromobilität kommt ins Rollen: In Deutschland haben namhafte Fahrzeughersteller Technologie- und Produktoffensiven vorbereitet; parallel dazu kurbelt die Bundesregierung mit Förderprogrammen den Aufbau einer bundesweiten Ladeinfrastruktur an. Dabei können sich Investoren auf bewährte und innovative Finanzierungskonzepte der DAL verlassen.

Mit Elektromobilität kann man dem Klimawandel begegnen – das haben auch schon andere Länder erkannt, die sie daher mit besonders großem Engagement fördern. Das ist beispielsweise in Norwegen erkennbar. In den ersten sechs Monaten dieses Jahres war mehr als jeder zweite zugelassene Neuwagen ein Elektroauto oder ein Plug-in-Hybrid. Damit stieg deren Marktanteil auf knapp 47 Prozent. Die Skandinavier sind somit ein Vorreiter in Sachen Elektromobilität. Daneben ist China einer der großen Leitmärkte, die Niederlande und die USA weisen ebenfalls vorzeigbare Zahlen auf.
Doch auch in Deutschland gewinnt die Elektromobilität an Fahrt: Laut Prof. Stefan Bratzel vom „Center of Automotive Management“ (CAM) ist der Marktanteil von Elektroautos und Autos mit Plug-in-Hybridmotor bis Mitte dieses Jahres auf 2,6 Prozent gestiegen. Im Vorjahr lag der Wert noch bei 1,9 Prozent.

Beispiel Zukunftskonzept Elektromobilität

Grafik Netzwerk komprimiert.jpg

Ladestationen als Schlüssel zum Erfolg
Die Elektromobilität steht und fällt mit der Ladeinfrastruktur. Das zeigt sich auch in der Befragung von Bürgern und Unternehmen dazu, warum sie sich noch nicht für ein Elektrofahrzeug entscheiden. An vorderster Stelle steht die mangelnde Reichweite. So hoffen die Kundinnen und Kunden darauf, dass sich die Batteriekapazität der Elektrofahrzeuge und damit deren Reichweite zukünftig erhöhen werden. Nicht minder wichtig sind Ladesäulen: Die Befragten warten darauf, dass Ladesäulen mindestens so zahlreich vorhanden und unkompliziert benutzbar sein werden wie die vertrauten Tankstellen mit ihren Zapfpistolen.
Der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) zeichnet dieses Bild laut einer repräsentativen Umfrage etwas schärfer: 65 Prozent der Deutschen wollen ihr E-Auto am liebsten zu Hause laden. Für 15 Prozent sind öffentliche Ladesäulen die bevorzugte Ladeoption. Mehr als 7 Prozent der Befragten fänden es ideal, ihr E-Auto am Arbeitsplatz zu versorgen. Investoren wissen, dass die Einstellungen privater wie gewerblicher Kunden Momentaufnahmen sind – und dass sie mit klugen Ladeinfrastrukturangeboten den gesellschaftlichen Lernprozess mitbestimmen werden.

iStock Ladesäule komprimiert.jpg

Ist-Zustand und Zukunftsperspektive
Ende 2018 waren in Deutschland bereits 16.100 öffentliche und teilöffentliche Ladepunkte – bildhaft gesagt: „Stromstecker“ – im interaktiven Ladesäulenregister des Bundesverbands der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) erfasst, darunter 12 Prozent Schnelllader.
Die digitale Karte der Bundesnetzagentur mit Stand vom Februar 2019 zeigt 7.737 öffentlich zugängliche Ladesäulen mit je meistens zwei oder vier Ladepunkten an. Da die Liste öffentlich zugängliche Normalladepunkte, die vor dem 17. März 2016 errichtet wurden, nicht enthält, sind die tatsächlichen Zahlen höher. Gemessen an den 14.118 Tankstellen im Land scheint das Ergebnis interessant zu sein. Aber der wahre Bedarf liegt deutlich höher. In der von ABB beauftragten und im Mai 2018 veröffentlichten Studie „Ladeinfrastruktur als Enabler der Elektromobilität“ prognostiziert Prof. Horst Wildemann von der Technischen Universität München für das Jahr 2030 ein Marktpotenzial von insgesamt rund 4,7 Millionen Ladesäulen in Deutschland. 2,5 Millionen werden an privaten Standorten installiert sein, knapp 2,2 Millionen an öffentlichen und halböffentlichen Standorten wie Autobahnraststätten, Einkaufszentren, Parkplätzen und -häusern benötigt.

Finanzierung von Ladeinfrastrukturen
Um den Ausbau der Ladeinfrastruktur in Deutschland durch Anreize voranzutreiben, hat der Bund seit 2017 und noch bis 2020 zwei große Maßnahmen aufgesetzt: Zum einen hat er ein explizit auf dieses Ziel zugeschnittenes Förderprogramm mit einem Volumen von 300 Millionen Euro ins Leben gerufen. Dazu kommt zum anderen das umfassendere „Sofortprogramm saubere Luft“ mit einem Budget von 393 Millionen Euro für die Elektrifizierung des urbanen Verkehrs und die Errichtung von Ladeinfrastrukturen – in von EU-Grenzwertüberschreitungen betroffenen Kommunen.

iStock Elektrobusse komprimiert.jpg

Komplexe Herausforderungen bei Elektrobussen
Laut dem Verband Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV) testen immer mehr ÖPNV-Unternehmen alternative Antriebstechnologien im Linienverkehr. In Berlin, Hamburg, Köln, Osnabrück, Wiesbaden, München oder Darmstadt arbeiten die Verkehrsunternehmen daran, zunächst komplette Linien und bis spätestens 2030 sogar die gesamte Flotte auf den Einsatz von Elektrobussen umzustellen. Aktuell sind 97 ÖPNV-Elektrobusse bundesweit im kommunalen Einsatz, weitere 90 Elektrobusse sind bestellt.
Finanzielle Förderung ist bei Nutzfahrzeugen ein besonders großes Thema, denn noch ist ein Elektrobus mit rund 700.000 Euro Anschaffungskosten fast doppelt so teuer wie ein moderner Dieselbus. Zusätzlich entstehen Kosten für den Aufbau der Ladeinfrastruktur, den Netzanschluss und einen Umbau der Depots und Werkstätten sowie für den laufenden Betrieb. Das alles braucht eine nachhaltige Planung ebenso wie später ein kluges Lade- und Energiemanagement.
Die DAL bietet Stadtwerken, Verkehrsbetrieben, Kommunen, regionalen Versorgern und weiteren beim Aufbau von Ladeinfrastrukturen engagierten Unternehmen umfassende Finanzierungskonzepte an. Dabei zieht sie die oben genannten Fördermittel heran und setzt Darlehen von Förderbanken ein. So werden maßgeschneiderte, budgetschonende und kostengünstige Leasing-, Mietkauf-, aber auch klassische Kredit-Lösungen entwickelt – egal ob es um öffentliche Ladestationen für Pkw, Ladestationen für den betrieblichen Fuhrpark oder um die Ladeinfrastruktur für Busse auf dem eigenen Betriebshof geht. Dazu arbeitet die DAL mit verschiedenen regionalen und überregionalen Energieversorgern zusammen und baut ihr Partnernetzwerk mit Blick auf ganzheitliche Konzepte ständig weiter aus. Für Partner und Endkunden gleichermaßen interessant ist eine gänzlich neue Finanzierungsvariante: Full-Service-Verträge, bei denen gewerbliche und Endkunden mit kommunalem Hintergrund lediglich einen monatlichen Betrag für die Bereitstellung der Ladeinfrastruktur und für weitere Dienstleistungen wie Wartung und Abrechnung zahlen. Die DAL übernimmt die notwendige Investition, sodass Partner und Endkunde davon entlastet sind.

Ihr Ansprechpartner

Christian Belotelev

Senior-Projektmanager Vertrieb Infrastruktur & Versorgung

DAL Deutsche Anlagen-Leasing GmbH & Co. KG
Emy-Roeder-Straße 2
55129 Mainz