
Kommunale Unternehmen stehen in der Regel vor der Herausforderung, einerseits ausschüttungsfähige Gewinne zu erzielen, um den öffentlichen Haushalt zu stärken, andererseits in ihre Anlagen und Netze zu investieren. Im Besonderen trifft dies gegenwärtig auf Energieversorger zu, die auf nachhaltige und CO2-arme Energiequellen umstellen und zugleich neue Trassen errichten müssen. Dafür stehen den zumeist privatrechtlich firmierenden Unternehmen durchaus innovative Finanzierungswege offen, wie der Autor zeigt. Es bietet sich aus seiner Sicht das Anlagen- und Immobilienleasing an, weil es bei langfristigen Investitionen günstiger sein kann als Bankkredite und Unternehmensanleihen. Zudem wird dadurch verhindert, dass sich die Bilanz der Unternehmen verlängert.