Sie möchten Ihre Flotte mit Doppelhüllentankmotorschiffen erweitern? Oder doch lieber mit leistungsstarken Containerschiffen? In jedem Fall haben wir das entsprechende Branchen-Know-How und die Erfahrung, um eine passende Finanzierungslösung zu strukturieren.
Auch für großvolumige Schiffsprojekte gilt: Die Liquidität Ihres Unternehmens muss vor und nach dem Investment sichergestellt sein. Die DAL entwickelt die geeignete Lösung. On- oder Off-Balance. Für Einzelinvestments oder ganze Portfolios. Ratingoptimiert und langfristig sicher.
Beim Sale-and-lease-back-Verfahren verkauft der Eigentümer (späterer Leasing-Nehmer) die Immobilie/Mobilie an eine eigens zu diesem Zweck gegründete Objektgesellschaft („sale“) und least das Gebäude/die Mobilie dann von der Objektgesellschaft wieder zurück („and-lease-back“). Dabei kann es sich sowohl um eine neue als auch um eine gebrauchte Immobilie/Mobilie handeln. Von besonderer Bedeutung sind hier steuerlich und betriebswirtschaftlich optimierte Vertragsgestaltungen.
Der Leasing-Geber aktiviert in der Regel das Investitionsobjekt. Somit ist die Investition für den Leasing-Nehmer bilanzneutral, d.h. weder das Investitionsgut noch die Verbindlichkeiten werden beim Leasing-Nehmer bilanziert. Die Eigenkapitalquote und der Verschuldungsgrad verändern sich nicht. Laufende Leasingaufwendungen erscheinen in der Gewinn- und Verlustrechnung. Leasingverpflichtungen finden ggf. im Anhang des jeweiligen Jahresabschlusses Erwähnung.
Gesetz zur Modernisierung des Bilanzrechts (Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz).
Die US-GAAP-Regeln sind Bilanzierungs- und Anwendungsvorschriften für Unternehmen und privatrechtliche Organisationen in den USA (einschließlich im Ausland tätiger Tochtergesellschaften). Die US-GAAP-Regeln enthalten u. a. auch Prüfkriterien, nach denen festgestellt wird, ob Leasinginvestitionen beim Leasing-Geber oder beim Leasing-Nehmer zu bilanzieren sind (SFAS 13).
Die IAS/IFRS (International Accounting Standards/International Financial Reporting Standards) sind das internationale Pendant zu den US-amerikanischen Rechnungslegungsvorschriften US-GAAP. Gemäß den IAS/IFRS Regelungen müssen kapitalmarktorientierte Gesellschaften innerhalb der EU ihre Konzernabschlüsse nach den IAS/IFRS-Standards erstellen. Die IAS/IFRS-Standards beinhalten in IAS 17 auch Prüfkriterien, nach denen festgestellt wird, ob Leasinginvestitionen beim Leasing-Geber oder beim Leasing-Nehmer zu bilanzieren sind.
Im Rahmen einer Leasing-Konstellation ist es in der Regel möglich, entscheidende Kennzahlen, die für das Rating relevant sind, positiv zu beeinflussen. Ein Beispiel hierfür ist die Kennzahl Eigenkapitalquote, die im Rahmen des Leasings bei Bilanzierung des Leasing-Objekts beim Leasing-Geber (nicht beim Leasing-Nehmer) i.d.R. höher ist als bei einer Darlehensfinanzierung.