Mobilität ist im Umbruch. Durch alternative Verkehrskonzepte und Privatisierungen ergeben sich neue Geschäftschancen – insbesondere im Schienenverkehr. Die DAL unterstützt Sie dabei, diese Potenziale zu nutzen. Sowohl im Güterverkehr als auch im Schienenpersonennahverkehr (SPNV). Für Einzelinvestments oder ganze Portfolios.
Die DAL strukturiert auf den Kundenbedarf abgestimmte Finanzierungslösungen. Auf Wunsch auch off-balance und somit Eigenkapital schonend. Mit der DAL als Sektorspezialist für Lokomotiven, Triebwagen und komplette Schienenfahrzeuge haben Sie einen Ansprechpartner, der Ihr Metier und die Bedürfnisse genau kennt. Und gemeinsam mit dem Finanzierungspartner Deutsche Leasing stemmen wir auch besonders große Großmobilien.
Beim Sale-and-lease-back-Verfahren verkauft der Eigentümer (späterer Leasing-Nehmer) die Immobilie/Mobilie an eine eigens zu diesem Zweck gegründete Objektgesellschaft („sale“) und least das Gebäude/die Mobilie dann von der Objektgesellschaft wieder zurück („and-lease-back“). Dabei kann es sich sowohl um eine neue als auch um eine gebrauchte Immobilie/Mobilie handeln. Von besonderer Bedeutung sind hier steuerlich und betriebswirtschaftlich optimierte Vertragsgestaltungen.
Im Fall von Buy-and-lease kauft die Leasing-Gesellschaft das vom künftigen Leasing-Nehmer zu nutzende Wirtschaftsgut (Mobilie oder Immobilie) direkt.
Der Leasing-Geber aktiviert in der Regel das Investitionsobjekt. Somit ist die Investition für den Leasing-Nehmer bilanzneutral, d.h. weder das Investitionsgut noch die Verbindlichkeiten werden beim Leasing-Nehmer bilanziert. Die Eigenkapitalquote und der Verschuldungsgrad verändern sich nicht. Laufende Leasingaufwendungen erscheinen in der Gewinn- und Verlustrechnung. Leasingverpflichtungen finden ggf. im Anhang des jeweiligen Jahresabschlusses Erwähnung.
Gesetz zur Modernisierung des Bilanzrechts (Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz).
Die US-GAAP-Regeln sind Bilanzierungs- und Anwendungsvorschriften für Unternehmen und privatrechtliche Organisationen in den USA (einschließlich im Ausland tätiger Tochtergesellschaften). Die US-GAAP-Regeln enthalten u. a. auch Prüfkriterien, nach denen festgestellt wird, ob Leasinginvestitionen beim Leasing-Geber oder beim Leasing-Nehmer zu bilanzieren sind (SFAS 13).
Die IAS/IFRS (International Accounting Standards/International Financial Reporting Standards) sind das internationale Pendant zu den US-amerikanischen Rechnungslegungsvorschriften US-GAAP. Gemäß den IAS/IFRS Regelungen müssen kapitalmarktorientierte Gesellschaften innerhalb der EU ihre Konzernabschlüsse nach den IAS/IFRS-Standards erstellen. Die IAS/IFRS-Standards beinhalten in IAS 17 auch Prüfkriterien, nach denen festgestellt wird, ob Leasinginvestitionen beim Leasing-Geber oder beim Leasing-Nehmer zu bilanzieren sind.
Im Rahmen einer Leasing-Konstellation ist es in der Regel möglich, entscheidende Kennzahlen, die für das Rating relevant sind, positiv zu beeinflussen. Ein Beispiel hierfür ist die Kennzahl Eigenkapitalquote, die im Rahmen des Leasings bei Bilanzierung des Leasing-Objekts beim Leasing-Geber (nicht beim Leasing-Nehmer) i.d.R. höher ist als bei einer Darlehensfinanzierung.